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VerdaSol AQUA

Häufige Fragen

Alles, was Kunden üblicherweise wissen möchten — strukturiert nach Themen. Für individuelle Fragen: kostenlose Beratung.

Preise & Garantie

Was kostet die Anlage?

Für ein Einfamilienhaus liegen Sie inkl. Montage typischerweise bei 2.000–3.000 € (netto bzw. brutto je nach Vorsteuerabzug). Für Mehrfamilienhäuser ab 3.500 € — je nach Wohneinheiten und Hauptzulauf. Großanlagen für Gewerbe und WEG bewegen sich im Rahmen von 4.500–8.500 €. Industrielle Turborohr-Konfigurationen werden projektspezifisch kalkuliert. Alle Preise weisen wir grundsätzlich netto und brutto (inkl. 19 % MwSt.) aus.

Welche Gewährleistung gibt es?

Auf die Elektronik der Steuergeräte (AQUA Home / Plus / Pro / Pro Connect) gewähren wir 10 Jahre Gewährleistung. Das Induktionsrohr ist DVGW- und KTW-zertifiziert und wird von aquatherm® in Deutschland hergestellt — auch hier gelten 10 Jahre Gewährleistung auf Material und Fusiotherm-Schweißverbindungen.

Garantie-Voraussetzung ist der fachgerechte Einbau durch einen Sanitär- oder Elektro-Fachbetrieb gemäß unserer Einbauanleitung. Selbsteinbau ist möglich, beeinflusst aber im Schadensfall die Gewährleistung.

Einbau & Installation

Wie lange dauert der Einbau?

Der reine Einbau durch einen Sanitärbetrieb dauert 2–4 Stunden. Das Wasser muss kurz abgestellt werden. Nach der Montage und dem Stromanschluss an eine 230-V-Steckdose (in max. 1,5 m Entfernung) ist die Anlage sofort betriebsbereit.

Wartung & Verbrauch

Muss ich etwas nachfüllen oder regelmäßig warten?

Nein. Die Anlage läuft wartungsfrei. Es gibt keine Salzpatronen, keine Filter, keine Polyphosphate, keine Zellen und keine Katalysatoren, die getauscht werden müssten. Eine regelmäßige Sichtkontrolle der Status-LED am Steuergerät genügt. Einziger laufender Aufwand: Stromkosten von ca. 80–100 € pro Jahr (Stand 2025).

Technik & Funktionsweise

Funktioniert das auch bei extrem hartem Wasser?

Ja — tatsächlich wirkt das STAP-Verfahren umso deutlicher, je härter das Wasser ist. Der Wirksamkeitsbereich beginnt ab einer Wasserhärte von 8 °dH. Unter 7 °dH empfehlen wir die Anlage nicht, weil das Einsparpotenzial dann nicht mehr wirtschaftlich ist. Bei Härtegraden zwischen 14 und 30 °dH (typisch für viele Regionen in Deutschland) zeigt die Anlage die stärksten Effekte auf Heizsysteme, Armaturen und Warmwasserspeicher.

Funktioniert das bei Kunststoffrohren, Kupfer oder Verbundrohren?

Ja — bei allen gängigen Leitungsmaterialien. Das elektromagnetische Wechselfeld des Induktionsrohrs wirkt auf das durchströmende Wasser selbst, nicht auf das Material der nachfolgenden Rohre. Ob Kupfer, verzinkter Stahl, Edelstahl, PE, PE-X, Verbundrohr oder PP-R: Der behandelte Kalk bildet in allen Materialien die gleiche amorphe Pulverform.

Eine Besonderheit gilt bei durchgängig geerdeten Metallleitungen: Hier setzen wir zusätzlich unser Erdungsset ein, damit das Wechselfeld nicht über die Erdung abfließt. Das ist Standardausrüstung und wird bei der Standortaufnahme direkt mit berücksichtigt.

Worin liegt der Unterschied zu einer Enthärtungsanlage / Ionenaustauscher?

Ein Ionenaustauscher tauscht Calcium und Magnesium gegen Natrium aus — das Wasser wird chemisch weicher, aber salzhaltiger und mineralärmer. Er benötigt regelmäßig Salz-Nachfüllung, produziert Regenerationsabwasser und kann bestehende Kalkablagerungen im Leitungsnetz nicht rückgängig machen.

VerdaSol AQUA wirkt grundlegend anders: Das elektromagnetische Wechselfeld wandelt die Calciumcarbonat-Kristalle physikalisch von der Aragonit-Form in amorphen Calcit um. Die Wasserhärte bleibt erhalten, die Mineralstoffe bleiben im Trinkwasser — aber der Kalk lagert sich nicht mehr fest ab und löst bestehende Ablagerungen nach und nach auf. Keine Chemie, kein Salz, kein Abwasser, keine Wartung.

Wissenschaftlicher Nachweis

Gibt es einen wissenschaftlichen Nachweis?

Ja. Das Zentrum für Elektronenmikroskopie (ZELMI) der Technischen Universität Berlin hat am 12.03.2009 einen 14-seitigen Prüfbericht erstellt, der die Wirksamkeit des STAP-Verfahrens dokumentiert. Untersucht wurden Proben mit Transmissions-Elektronenmikroskopie (TEM) und Energiedispersiver Röntgenelementanalyse (EDX).

Ergebnis: Die Calciumcarbonat-Kristalle wechseln nach Behandlung ihre Struktur von Aragonit (fest, ablagernd) zu amorphem Calcit (pulverförmig, spülbar). Der Mineralstoffgehalt bleibt unverändert — das Wasser ist also nach wie vor Trinkwasser mit identischem Calcium- und Magnesium-Anteil.

Die Prüfergebnisse sind in unserer Kundenpräsentation enthalten — der vollständige TU-Berlin-Prüfbericht folgt in Kürze als separates PDF.

Bleiben Mineralstoffe im Trinkwasser erhalten?

Ja, vollständig. Das ist einer der wichtigsten Vorteile gegenüber dem Ionenaustauscher. Die EDX-Elementanalyse der TU Berlin hat es schwarz auf weiß dokumentiert: Calcium- und Magnesium-Gehalt im behandelten Wasser sind identisch mit denen des unbehandelten Wassers — lediglich die Kristallstruktur des Kalks verändert sich.

Das ist besonders wichtig für Säuglinge, Kinder und Menschen mit Bluthochdruck oder natriumarmer Ernährung, für die Ionenaustauscher-Wasser nicht ideal ist. Bei VerdaSol AQUA behalten Sie Ihr natürliches Trinkwasser — nur ohne Kalkschäden.

Anwendungsfälle

Funktioniert VerdaSol AQUA mit meiner Wärmepumpe?

Ja — und genau dafür ist es der ideale Anwendungsfall. Wärmepumpen gewinnen ihren wirtschaftlichen Vorteil aus hoher Effizienz; jedes Millimeter Kalk am Wärmetauscher oder Pufferspeicher kostet je nach Schichtdicke 10–40 % Effizienz (Angaben DFLW, Fachverband Luft- und Wasserhygiene).

VerdaSol AQUA Home (Steuergerät 400 + Induktionsrohr 3/4" oder 1") wird direkt am Hauptwasserzulauf eingebaut — vor Warmwasserspeicher, Heizungspuffer und Wärmepumpen-Kreislauf. Die bestehenden Ablagerungen werden schrittweise abgebaut, Neuverkalkung wird verhindert, und die WP-Effizienz bleibt dauerhaft auf Sollwert.

Besonders sinnvoll: die Kombination mit einer VerdaSol-Photovoltaik-Anlage — PV liefert den Strom, AQUA schützt den Wärmespeicher. Das Paket sichert den PV/WP-Energiegewinn langfristig ab.

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