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VerdaSol AQUA

Technik & Wissenschaft

Das STAP-Verfahren: physikalische Kalkumwandlung durch präzise elektromagnetische Frequenzmuster. Wissenschaftlich bestätigt durch das Zentrum für Elektronenmikroskopie (ZELMI) der TU Berlin.

Das STAP-Verfahren im Detail

STAP steht für Signal-Transformation mit Amplituden-Peaks. Das Herzstück ist eine patentierte Steuerelektronik, die pro Sekunde rund 60.000 unregelmäßige Signal-Peaks erzeugt. Dieses Wechselfeld wird über ein speziell konstruiertes Induktionsrohr auf das durchströmende Wasser übertragen.

Warum „unregelmäßige" Signal-Peaks?

Wasser fließt in Trinkwasserleitungen überwiegend laminar — nur etwa 60 % des Volumens kommen in Kontakt mit der Rohrinnenwand. Ein gleichmäßiges Wechselfeld würde auch nur diese 60 % erreichen. Die unregelmäßigen Peaks erzeugen im Zusammenspiel mit der Geometrie des Induktionsrohrs eine Art „feine Verwirbelung" (inspiriert vom Schauberger-Prinzip), wodurch das Feld auf praktisch jedes Wassermolekül im Querschnitt wirkt.

Was passiert mit dem Kalk?

Calciumcarbonat (CaCO₃) kommt in mehreren Kristallformen vor. In normalem Leitungswasser mit hartem Kalkgehalt lagert er sich bevorzugt als Aragonit ab — das ist die harte, kristalline Form, die als weißer Belag auf Duschköpfen und Heizstäben sichtbar wird.

Das STAP-Feld verschiebt das kristalline Gleichgewicht hin zu amorphem Calcit. Diese Form ist pulverförmig, bindet sich nicht an die Rohrinnenwand und wird einfach mit dem Wasser mitgespült. Gleichzeitig entsteht eine dünne Schutz-Grenzschicht auf der Rohroberfläche, die als zusätzlicher Korrosions- und Kalkschutz wirkt.

Wie wurde das wissenschaftlich nachgewiesen?

Am 12.03.2009 hat das Zentrum für Elektronenmikroskopie (ZELMI) der TU Berlin einen 14-seitigen Prüfbericht erstellt. Proben des behandelten und unbehandelten Wassers wurden mit zwei Methoden analysiert:

  • Transmissions-Elektronenmikroskopie (TEM) — zur Darstellung der Kristallstruktur im Nanometer-Bereich.
  • Energiedispersive Röntgenelementanalyse (EDX) — zur Quantifizierung der chemischen Zusammensetzung.

Das Ergebnis dokumentiert den Strukturwechsel von Aragonit zu amorphem Calcit — und gleichzeitig, dass der Mineralstoffgehalt (Calcium, Magnesium) unverändert bleibt. Das behandelte Wasser ist also nach wie vor Trinkwasser im vollen Umfang. Vollständigen Prüfbericht als PDF laden.

Warum ist VerdaSol AQUA kein „Magnetgerät"?

Der Markt ist voll mit esoterischen Wasserbelebungs-Geräten, die physikalische Effekte behaupten, aber keinen unabhängigen Nachweis vorweisen können. Das schadet der Reputation jedes physikalischen Verfahrens. Unsere klare Abgrenzung:

  • VerdaSol AQUA arbeitet mit aktiver Elektronik — nicht mit Permanentmagneten.
  • Die Wirkung ist unabhängig verifiziert durch die TU Berlin.
  • Die Induktionsrohre sind DVGW- und KTW-zertifiziert (aquatherm® GmbH).
  • Wir versprechen keine medizinischen Wirkungen („belebtes Wasser" o. ä.) — nur physikalische Effekte (Kalkabbau, Korrosionsschutz, Energieeinsparung).

Einsatzgrenzen

  • Wasserhärte: wirksam ab 8 °dH. Unter 7 °dH nicht wirtschaftlich.
  • Temperatur: bis 90 °C Wassertemperatur.
  • Stromanschluss: 230 V / 50 Hz, max. 1,5 m zum Steuergerät.
  • Mindestabstand 40 cm zur Hauptverteilung.
  • Regenwasser-Systeme werden nicht abgedeckt (nur Trinkwasser).
STAP-Infografik

So funktioniert STAP — auf einen Blick

Von der Induktionsspule bis zum amorphen Calcit im Wasserstrom — vier physikalische Effekte in einem Rohrdurchlauf.

STAP1InduktionSpule erzeugt Wechselfeld2Wirbelfelder60.000 Signal-Peaks / s3KeimeKristallisation im Wasser4AusspülungAmorpher Calcit (Pulverform)
Infografik: Induktionsspule, Wirbelfelder, Kristallisationskeime und amorpher Calcit im Wasserstrom.
So funktioniert es

Das STAP-Verfahren in 4 Schritten

Patentiertes, rein physikalisches Wasseraufbereitungsverfahren. Keine Chemie. Keine beweglichen Teile. Keine Folgekosten.

  1. 01

    Induktion

    Elektromagnetisches Wechselfeld mit 60.000 unregelmäßigen Signal-Peaks pro Sekunde im U-Induktionsrohr.

  2. 02

    Kristallbildung

    Aragonit-Kristalle werden zu amorphem Calcit (Pulverform) umgewandelt und einfach ausgeschwemmt.

  3. 03

    Anti-Haft-Effekt

    Eine dünne Schutz-Grenzschicht im Rohrinneren verhindert Neuverkalkung und Korrosion dauerhaft.

  4. 04

    Mineralstoffe bleiben

    Mehr Sauerstoff, basischer, weicher — alle gesunden Mineralstoffe bleiben vollständig erhalten.

Wissenschaft

Geprüft und bestätigt von der TU Berlin

Am 12.03.2009 wurde im ZELMI-Institut der TU Berlin mittels Transmissionselektronenmikroskop (TEM) und EDX-Elementanalyse der Kalkabbau durch das STAP-Verfahren eindeutig nachgewiesen.

Das Ergebnis: Aragonit-Kristalle werden in amorphes Calcit (Pulverform) zerlegt — der Calcium-Peak in behandelten Proben ist deutlich reduziert, während die Mineralstoffe im Trinkwasser erhalten bleiben.

  • Kalk-Umwandlung messbar nachgewiesen (TEM + EDX)
  • Calcium bleibt im Wasser — Trinkwasserqualität erhalten
  • 14 Seiten Original-Dokumentation als PDF verfügbar
Vollständigen Prüfbericht herunterladen (PDF)
WissenschaftlichGeprüftTU Berlin2009
EDX-Spektrum · Kalkablagerung (CaCO₃)

Intensität des Ca-Peaks bei 3,69 keV — unbehandelt vs. nach STAP-Behandlung.

012345678Energie (keV)Intensität (a.u.)COCaCa-Abbau
unbehandelt (Referenz)nach STAP-Behandlung

Darstellung in Anlehnung an Prüfbericht ZELMI, TU Berlin, 12. März 2009 · Energiedispersive Röntgenelementanalyse (EDX).

Vergleich

Warum VerdaSol AQUA?

Vergleich der gängigen Verfahren zur Wasseraufbereitung.

Jahresverbrauch im Vergleich

Ionenaustauscher vs. VerdaSol AQUA

Richtwerte für ein typisches Mehrfamilienhaus (≈ 20 WE, 2.400 m³/Jahr).

Regeneriersalzkg / Jahr
Ionenaustauscher
~ 480 kg
VerdaSol AQUA
keins
0 kg
Regenerations-Abwasserm³ / Jahr
Ionenaustauscher
~ 150 m³
VerdaSol AQUA
keins
0 m³
StromverbrauchkWh / Jahr
Ionenaustauscher
~ 35 kWh
VerdaSol AQUA
~ 44 kWh

Richtwerte · Basis: Ionenaustauscher mit 20 °dH → 8 °dH bei 2.400 m³/a, typische Salz-Dosierung 200 g/m³, Regenerationsabwasser ~ 6 % des aufbereiteten Volumens. STAP-Stromverbrauch: 5 W Dauerbetrieb.

  • VerdaSol AQUAEmpfehlung

    Salzverbrauch
    Keiner
    Abwasser
    Keines
    Stromverbrauch
    < 5 W
    Wartung
    Wartungsfrei
    Mineralstoffe erhalten
    Wirksamkeits-Nachweis
    TU Berlin
    Preis (EFH)
    2–3 k€
  • Ionenaustauscher

    Salzverbrauch
    Hoch
    Abwasser
    Bis 30 %
    Stromverbrauch
    < 5 W
    Wartung
    Salz + Service
    Mineralstoffe erhalten
    Wirksamkeits-Nachweis
    DVGW
    Preis (EFH)
    2,5–4,5 k€
  • Umkehrosmose

    Salzverbrauch
    Keiner
    Abwasser
    Bis 75 %
    Stromverbrauch
    Druckpumpe
    Wartung
    Filter + Membran
    Mineralstoffe erhalten
    Wirksamkeits-Nachweis
    DVGW
    Preis (EFH)
    3–6 k€
  • Magnet-Geräte

    Salzverbrauch
    Keiner
    Abwasser
    Keines
    Stromverbrauch
    0 W
    Wartung
    Keine
    Mineralstoffe erhalten
    Wirksamkeits-Nachweis
    Preis (EFH)
    200–500 €

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